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Rückblick auf unser Event

Frühling 2026 | Standort Köln

Beim diesjährigen Frühlingsevent in Köln haben sich die Kolleg:innen aller Standorte getroffen, darunter erstmals auch Kolleg:innen aus unseren neuen Büros in München. Neben den bekannten Gesichtern gab es also jede Menge neue Menschen, Perspektiven und Geschichten zu entdecken. Wie immer bestand das Ziel darin, abseits des Projektalltags miteinander ins Gespräch zu kommen, fachliche und interne Themen zu vertiefen und die weitere Entwicklung unseres Teams zu gestalten. Gleichzeitig fühlte sich das Miteinander genauso vertraut an wie bei den vergangenen Events.

Seit dem letzten Frühlingsevent ist das Team von scieneers im vergangenen Jahr weiter gewachsen – von 45 auf 55 Personen. Von Hamburg über Karlsruhe bis Köln bieten unsere Firmenevents den Rahmen, um dieses Wachstum bewusst zu begleiten. Sie schaffen Raum für fachlichen Austausch, wichtige Themen und persönliche Begegnungen über Standorte, Rollen und Projekte hinweg. In diesem Blogbeitrag blicken wir auf zwei spannende Tage Anfang Mai zurück, die wir als Team mit viel Wissensaustausch, Kennenlernen und Spaß zusammen verbracht haben.

🌱 Wachsen und trotzdem vertraut bleiben

Unser Arbeitsalltag ist stark von Remote-Kollaboration geprägt. Doch erst, wenn alle wieder persönlich aufeinandertreffen, zeigt sich, wie gut die Kombination aus effizienter Zusammenarbeit und Teamkultur tatsächlich funktioniert. Am Donnerstagvormittag reisten die Kolleg:innen der Standorte Hamburg, Karlsruhe und München in die Domstadt am Rhein. Schon beim gemeinsamen Mittagessen im Kölner Büro war zu spüren, wie sehr sich alle auf das Wiedersehen und die neuen Gesichter gefreut hatten.

Den Auftakt bildete wie gewohnt ein Update zum Big Picture von unserem Geschäftsführer Patrick, das die positive Entwicklung der vergangenen Monate zusammenfasste und einen Ausblick auf die nächsten Schritte gab. Im Vordergrund stand diesmal auch der langfristige Blick der zeigt, dass wir uns seit 2020 kontinuierlich verbessert haben und bewusst in unsere Zukunft investieren. Dazu passend gab es auch die ersten Bilder zum unserem bald fertiggestellten Büro in München.

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🔍 Klarheit bei Leistungsbeurteilung und Feedback

Anschließend rückten interne Themen, die für unseren Arbeitsalltag wichtig und relevant sind, in den Fokus. Zunächst beschäftigten wir uns mit der Weiterentwicklung und der neuen Version unserer Leistungsbeurteilung. Sie soll künftig noch transparenter, nachvollziehbarer und besser in unsere Feedbackkultur eingebettet sein. In der Session erarbeiteten wir gemeinsam, welche Kriterien uns wichtig sind und wie wir sicherstellen können, dass Rückmeldungen sowohl fair als auch wirksam sind, ohne in zu viel Formalismus zu verfallen.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung der Ergebnisse der jährlichen Umfrage zur Mitarbeitendenzufriedenheit. Diese Umfrage führen wir mittlerweile regelmäßig durch. Besonders erfreulich ist, dass alle abgefragten Bereiche in diesem Jahr mindestens genauso gut bewertet wurden wie im Vorjahr, teilweise sogar besser. Dies ist ein starkes Signal dafür, dass sich die kontinuierliche Arbeit an Kultur und Rahmenbedingungen auszahlt. Gleichzeitig sind in der Diskussion neue Ideen entstanden, wie wir unser Angebot im Bereich Fort- und Weiterbildung weiter ausbauen können.

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🎲 Kennenlern-Quiz mit Fun Facts

Unser Icebreaker-Kennenlernspiel war auch in diesem Jahr wieder fester Bestandteil des Programms – diesmal sogar mit zwei Teilen. Im Vorfeld hatten alle Kolleg:innen einen Fun Fact über sich in eine Liste eingetragen, aus der das Orga-Team in Köln ein Kahoot-Quiz erstellt hat. Am ersten Tag starteten wir mit dem ersten Teil: Single-Choice-Fragen über 25 Mitarbeitende, bei denen wir raten mussten, zu wem welcher Fun Fact gehört. Es gab Punkte für richtige Antworten und schnelle Reaktionen – entsprechend hoch war der Wettbewerbsgeist. Gleichzeitig sorgten die teils überraschenden, teils sehr persönlichen Fun Facts für viele Lacher und spätere Gespräche in den Pausen, da man an die Details anknüpfen konnte, über die man sonst nie gesprochen hätte.

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🤖 KI zwischen Ethik und Verantwortung & eigene Erfahrungen mit Fabric

Nach einer kurzen Pause begann der inhaltliche Nachmittag mit parallelen Sessions, in denen sich vieles um den verantwortungsvollen Einsatz von KI drehte. In der Session AIEthic diskutierten Ghazal, Jan und Florence anhand konkreter Beispiele, wo die Chancen und Risiken von KI-Systemen im Projektalltag liegen – vom Datenschnitt über Modellentscheidungen bis hin zu Auswirkungen auf Nutzer:innen. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Welche Leitplanken sind notwendig, damit KI-Lösungen nicht nur technisch funktionieren, sondern auch fair, nachvollziehbar und verantwortungsvoll sind?

Parallel dazu warf Martin im Rahmen von Roast my Fabric einen Blick auf bestehende Data- und Analytics-Setups. In lockerer Atmosphäre hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigenen Umgebungen vorzustellen und gemeinsam zu erörtern, wie sich Architektur, Prozesse oder Dashboards noch robuster, wartbarer oder nutzerfreundlicher gestalten lassen. Dieses Format verbindet fachliche Tiefe mit Humor.

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⚙️ Automatisieren, wo es sinnvoll ist. Gemeinsam gestalten, wo es zählt

Im weiteren Verlauf der Session ging es unter anderem um das Thema Was geben wir an KI ab und was machen wir selber von Jakob K. Die Session zeigte anschaulich, dass Automatisierung nicht nur zu Effizienzgewinnen führt, sondern auch die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten beeinflusst. Wenn wir alles, was komplex und herausfordernd ist, delegieren, verlieren wir langfristig Kompetenzen, die wir als Data- und Software-Professionals benötigen.

In einer parallelen Session zum Thema Design-Justice und Co-Design von Katharina wurde die Perspektive der Menschen in den Blick genommen, die unsere Lösungen letztlich nutzen. Anhand von Beispielen wurde erörtert, wie sich Machtverhältnisse und Rahmenbedingungen in Datenprodukten widerspiegeln können und wie Co-Design-Ansätze dabei helfen können, Betroffene frühzeitig einzubeziehen und gerechtere Lösungen zu entwickeln.

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⚡ Lightning Talks: kurz, vielfältig, persönlich

Den Abschluss des ersten Tages bildeten die Lightning Talks. In gewohnt bunter Mischung zeigten sie die Vielfalt des Wissens und der Interessen im Team. Neben technischen Themen wie Hardware-Security-Tokens, Single-Board-Computern, Microcontrollern sowie Tooling rund um Alembic und User Interviews wurden auch Hobbythemen behandelt: Wie entsteht Keramik, worauf sollte man bei der Entscheidung für einen Hund achten, was Scuba Diving so besonders macht, wieso Stricken ein ideales neues Hobby sein kann und welche Schritte zu einer minimalistischen Skincare-Routine gehören.

Die kurzen, pointierten 5-Minuten-Beiträge boten einen niederschwelligen Rahmen, um Neues zu lernen und Kolleg:innen von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Dieses Format hat sich bereits bei unseren vergangenen Events bewährt und sorgte auch dieses Mal wieder für viele Gespräche in den Pausen.

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🍽 Gemeinsamer Ausklang in Köln

Damit war der erste Tag aus fachlicher Sicht abgeschlossen und alle machten sich auf den Rückweg ins Hotel oder nach Hause. Anschließend nutzten wir den Abend noch für ein gemeinsames Essen in dem Restaurant Neni. Bei verschiedenen Tapas und Nachtischen führten wir die Gespräche fort und alle genossen den Abend mit Blick über die Stadt Köln.

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🕹️ Gemeinsam außerhalb von Projekten und im Spiel

Am zweiten Tag stand zu Beginn ein gemeinsamer Fußweg zu einer Gamer-Aktivität auf dem Programm. Dort traten wir in unterschiedlichen Arcade-Spielen jeweils zu zweit in zufälliger Zusammensetzung gegeneinander an. Solche Erlebnisse abseits von Meetingterminen schaffen eine andere Dynamik. Wir lernen Kolleg:innen kennen, mit denen wir im Projektalltag vielleicht weniger Berührungspunkte haben. Egal, ob wir sportliche oder Denkspiele bevorzugten – für jeden war etwas dabei und alle versuchten, die höchste Punktzahl unter den 48 Spieler:innen zu erreichen.

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🧩 Diversity im Fokus: Perspektiven teilen statt nur erzählen

Nach der Rückkehr ins Büro und einem gemeinsamen Mittagessen ging es mit dem inhaltlichen Programm des Events weiter. Auch hier lag der Schwerpunkt darauf, Austausch und Perspektivwechsel zu ermöglichen, statt reine Frontalvorträge aneinanderzureihen.

Den Anfang unseres Tages machten Florence, Ghazal und Jan mit ihrem Vortrag zum Thema Diversity. In der anschließenden Diskussion zum Thema Privilegien haben wir eine Praxisübung gemacht, um diese Konzepte besser zu verstehen. Wir wurden in Kleingruppen aufgeteilt und jede Gruppe erhielt ein imaginäres Budget, mit dem wir durch eine detaillierte Liste Privilegien erwerben konnten. In dieser Session reflektierten wir, welche Freiheiten und Rahmenbedingungen wir im Arbeits- und Privatleben als selbstverständlich wahrnehmen und wie unterschiedlich diese verteilt sein können. Das Format hat eindrücklich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, Diversität nicht nur als Schlagwort zu verstehen, sondern sie in Entscheidungsprozessen und im täglichen Miteinander zu berücksichtigen.

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📋 Parallel am Nachmittag: DPO & ds-audit-buddy

In der Session Data Product Ownership – Schluss mit Frust im Datenprojekt von Maria und Alex W. ging es darum, wie klare Verantwortlichkeiten, realistische Erwartungen und eine gemeinsame Vision dazu beitragen, dass Datenprodukte langfristig erfolgreich sind. Anhand typischer Stolpersteine aus Projekten wurde diskutiert, welche Rolle eine starke Product Ownership spielt und welche Werkzeuge helfen, die Brücke zwischen Fachbereich, Data-Team und Betrieb zu schlagen.

Parallel dazu wurde ein weiteres fachliches Thema beleuchtet: Lena stellte den ds-audit-buddy-Ansatz für strukturierte Reviews von Data-Science-Projekten vor.

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💡RNNs, Care und nachhaltige Softwareentwicklung

Zum Abschluss unseres Frühlingsevents hatten wir zwei parallele Sessions.

Max T. gab im Rahmen seiner Doktorarbeit einen Einblick in RNN for Brain Recordings. In einer weiteren Session widmeten sich Florence und Alina D. dem Thema Care in Software-Projekten. Dabei stellten sich die Fragen: Wie hängen technische Exzellenz, gute Prozesse und das Kümmern um Menschen zusammen? Und was bedeutet es konkret, Care-Praktiken in den Projektalltag zu integrieren? Die Diskussion machte deutlich, dass nachhaltige Softwareentwicklung immer auch eine Frage von Beziehungen, Kommunikation und psychologischer Sicherheit ist.

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💬 Ende des Icebreakers und kurze Feedbackrunde

Zum Abschluss unserer zweitägigen Veranstaltung spielten wir den zweiten Teil unseres Icebreaker-Kahoot-Spiels. Dabei haben wir interessante und lustige Geschichten voneinander erfahren. Anschließend nutzten wir die Zeit, um unsere Eindrücke auszutauschen und dem Orga-Team Feedback zu geben.

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🍻 Stadtführung, Quiz und Live-Musik

Danach trennten sich die Wege: Diejenigen, die früher gehen mussten, machten sich direkt auf den Heimweg. Diejenigen, die noch bleiben konnten, nutzten die Zeit für eine Laufrunde am Rhein, während andere sich gemeinsam auf den Weg in die Kölner Altstadt machten. Dort wartete eine kleine Quiz-Stadtführung unserer Mitarbeitenden vom Kölner Büro auf sie, bevor der Abend im Gaffel am Dom mit Abendessen, Live-Musik und Mitsingen ausklang. Spätestens dort wurde spürbar, was viele mit Köln verbinden: „et kölsche Jeföhl“, dieses besondere Gefühl von gemeinsamer Stimmung, das noch lange nach dem Event nachhallt.

Fazit und Ausblick auf das nächste Event

Das Frühlingsevent 2026 hat erneut deutlich gemacht, wie wertvoll es ist, sich Zeit für persönliche Begegnungen, Austausch und gemeinsames Lernen zu nehmen – insbesondere in einem Arbeitsalltag, der ansonsten hauptsächlich von Remote-Zusammenarbeit geprägt ist. Wenn sich alle zwei Tage lang vor Ort treffen, bekannte Gesichter wiedersehen und neue Kolleg:innen von inzwischen vier Standorten kennenlernen, zeigt sich, ob wir trotz unseres schnellen Wachstums auf dem richtigen Kurs sind.

Mit inzwischen mehr als 55 scieneers – und die Tendenz ist weiter steigend – wächst nicht nur unser Team, sondern auch die Bandbreite an Themen, Perspektiven und Verantwortlichkeiten. Umso wichtiger ist es, dass wir uns strukturiert mit Leadership, Diversität und einem verantwortungsvollen Einsatz von KI auseinandersetzen und Formate schaffen, in denen diese Entwicklungen gemeinsam gestaltet werden können. Wer beim nächsten Mal selbst dabei sein möchte, kann sich schon auf unser Hamburg Herbstevent im September freuen.

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