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Rückblick auf unser Herbstevent

Hamburg | 2026

Von 30 auf 60 – in den vergangenen vier Jahren ist unser Team auf die doppelte Größe gewachsen und wir wachsen weiter. Wir freuen uns sehr darüber, denn mit jedem neuen Teammitglied kommen auch neue Perspektiven, Erfahrungen und Ideen hinzu.

Gerade weil wir inzwischen so viele sind und an vier verschiedenen Standorten arbeiten, sind gemeinsame Momente außerhalb des Projektalltags an einem Ort besonders wertvoll. Sie schaffen Raum für fachlichen Austausch, Gespräche und persönliche Begegnungen, für die im Arbeitsalltag nicht immer genügend Zeit bleibt. Beim diesjährigen Herbstevent im September kamen wir deshalb in Hamburg zusammen.

📸 Viele Gesichter, neue Verbindungen

Zwei Tage lang standen interne und fachliche Themen, gemeinsames Lernen und Kennenlernen auf dem Programm, das von unserem Hamburger Orga-Team zusammengestellt wurde. Von aktuellen Entwicklungen bei scieneers und in unserem Arbeitsumfeld über Einblicke in Tech-Tools und Arbeitsweisen bis zu persönlichen Lightning Talks und einer kreativen Teambuilding-Aktivität war alles dabei. Unser Herbstevent bot viele Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, darunter auch ein Babyfoto-Kennenlernspiel. Die Atmosphäre war so lebendig wie nie zuvor – nicht zuletzt, weil wir so viele Teilnehmende wie nie zuvor hatten und damit auch die Möglichkeiten für Austausch und neue Verbindungen wachsen.

👋 Wiedersehen, Kennenlernen und gute Neuigkeiten

Am Donnerstag, den 17. September, begann unser Herbstevent in Hamburg. Die Kolleg:innen aus München, Karlsruhe, Köln und Berlin kamen mittags in Hamburg an. Zusammen mit den Hamburger Kolleg:innen starteten wir unser Event mit einem vegetarischen Mittagessen an unserem Veranstaltungsort. Zwischen der Ankunft und unserer ersten Session blieb beim Essen etwas Zeit, um bekannte Gesichter wiederzusehen und neue Teammitglieder persönlich kennenzulernen.

Danach stellten Ghazal und Melanie vom Orga-Team unser Kennenlernspiel vor. Für ein Ratespiel mit unseren Babyfotos wurden wir zufällig in Teams eingeteilt. Gemeinsam sollten wir herausfinden, welche Fotos zu welchen Kolleg:innen gehörten. Die Auflösung ließ allerdings bis zum Ende des Events auf sich warten und das Spiel begleitete uns durch die beiden Eventtage.

Anschließend gab unser Geschäftsführer Patrick wie bei unseren Events üblich ein Big-Picture-Update. Er blickte auf die Entwicklung von scieneers seit dem letzten Teamevent im Frühling zurück und gab einen Ausblick auf die kommenden Monate. Besonders gefreut hat uns dabei eine tolle Neuigkeit: Ab Oktober übernimmt Alex die Leitung eines Teams. Damit haben wir ab jetzt auch eine Frau in einer Teamleitungsrolle bei scieneers. Ein schöner Moment für unser wachsendes Team, bevor es mit den ersten Sessions weiterging.

🧭 Orientierung schaffen, Wissen weiterentwickeln

Nach dem gemeinsamen Auftakt ging es in zwei parallelen Sessions weiter. In der Session des Teams für Weiterbildung und Weiterentwicklung wurde erörtert, wie scieneers Orientierung für die persönliche Entwicklung schaffen kann, ohne die Flexibilität individueller Karrierewege aus den Augen zu verlieren. Es wurden Rollenbilder zu den Themen Fachwissen, Aufgabenmanagement, Kommunikation, Integration und Engagement vorgestellt. Auch spezifische Rollen neben dem klassischen Karrierepfad sowie Ideen für einen interaktiven Cloud-Guide wurden diskutiert.

Parallel dazu gab Maria von der Data Product Ownership-Gruppe Einblicke in deren bisherige Aktivitäten. Nach einem kurzen Recap zur Rolle von Data Product Ownern diskutierten wir, wie wir Kolleg:innen in Kundenprojekten besser unterstützen können, beispielsweise durch einen zentralen Wissensraum, einen DPO-Werkzeugkasten und regelmäßigen Austausch. Welche Angebote helfen bereits und was braucht es noch für die Projektpraxis?

🔬 Von Datenplattformen und Genomforschung

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es mit zwei unterschiedlichen technischen Einblicken weiter. In „Fabric meets DevOps“ zeigte Milo, wie sich Microsoft Fabric mit Git und Azure DevOps verbinden lässt. Er verglich verschiedene Wege für automatisierte Deployments, um sicherzustellen, dass Änderungen nachvollziehbar bleiben und zuverlässig in verschiedene Umgebungen gelangen.

Parallel dazu nahm uns Martin mit in die Genomforschung. In seinem Vortrag „Talk Genomics To Me – From Sequences to Sentences“ stellte er Genolator vor, ein multimodales Sprachmodell, das Genomsequenzen, Proteinstrukturen und natürliche Sprache verbindet. So können biologische Daten durch Fragen in Alltagssprache leichter untersucht werden. Gerade bei seltenen Erkrankungen bleibt ihre Interpretation jedoch eine große Herausforderung.

Die Sessions zeigten die Themenvielfalt im Team: von verlässlichen Abläufen in Datenprojekten bis zu neuen Ansätzen an der Schnittstelle von KI und Genommedizin.

🫙 Wissen bewahren und Best Practices teilen

Es ging mit zwei vielseitigen Sessions weiter. Während eine Gruppe am „Best Practices Hackathon – Bring Your Own Repo“ teilnahm, drehte sich im anderen Raum alles um das Haltbarmachen von Gemüse und Obst.

Freddy nahm uns mit in die Welt der Konservierung und Fermentation. Er erklärte, warum Lebensmittel haltbar gemacht werden und wie Milchsäuregärung, Einlegen, Einkochen und Sauerteig funktionieren. Anhand von Beispielen wie Sauerkraut, Kimchi, eingelegten Gurken und Chilimarmelade zeigte er, wie sich Ernteüberschüsse nutzen lassen und wie viel Raum zum Experimentieren bleibt.

Auch abseits der Projektarbeit gibt es im Team viel Wissen und Interessen zu teilen. Parallel dazu bot der von Mats und Lena organisierte Hackathon Gelegenheit, gemeinsam an Best Practices für das eigene Repository zu arbeiten.

⚡ Lightning Talks: Neugier in alle Richtungen

Zum Abschluss des ersten Tages wurde es noch einmal überraschend vielfältig. In den Lightning Talks berichteten Kolleg:innen von Themen, die sie über den Projektalltag hinaus beschäftigen.

Wir erfuhren beispielsweise:

  • wie solidarische Landwirtschaft funktioniert,
  • warum man beim Skitourengehen nicht nur die Abfahrt im Blick haben sollte,
  • wie aus einzelnen vorbereiteten Zutaten ein flexibles „Lego Lunch“ wird.

Auch die Themen:

  • Klöppeln,
  • die koreanische Schrift Hangul,
  • und der Jugendschutz im Fernsehen waren dabei.

Ein persönlicher Selbstversuch mit Mouth Taping und ein Einblick in das KI-Modell Jev rundeten die Mischung ab. Die kurzen Beiträge boten reichlich Anknüpfungspunkte für Gespräche und die Gelegenheit, Kolleg:innen von einer neuen Seite kennenzulernen.

Nach den Lightning Talks ließen wir den ersten Eventtag mit einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant Mai in Hamburg ausklingen. Bei panasiatischer Fusionsküche kamen alle noch einmal zusammen, tauschten sich über die Eindrücke des Tages aus und genossen den Abend in entspannter Runde.

🔗 Viele Teile, eine Kettenreaktion

Am zweiten Tag stand zu Beginn eine gemeinsame Teambuilding-Aktivität auf dem Programm: Wir wurden in kleine Gruppen eingeteilt und bauten Apparate, die jeweils eine Mini-Kettenreaktion auslösen sollten. Jede Gruppe war für einen Abschnitt verantwortlich, doch damit am Ende eine durchgehende Reaktion entstehen konnte, mussten die Übergänge zu den benachbarten Gruppen stimmen.

Gerade das machte die Aktivität so spannend: Eine gute Idee für den eigenen Abschnitt reichte nicht aus, wenn der nächste Abschnitt nicht im richtigen Moment startete. Die Kettenreaktion brachte uns in wechselnden Gruppen zusammen und zeigte uns auf spielerische Weise, wie wichtig die Abstimmung über das eigene Team hinaus ist. Dabei hatten wir viel Spaß beim Bauen, Testen und am Ende beim Anschauen des Ergebnisses unserer Arbeit, die von der ersten Reaktion bis zum Ende reichte.

💡 Neue Impulse für den Arbeitsalltag

Nach der Kettenreaktion und einer kurzen Pause ging es in zwei Räumen weiter. In einer Session ging es zunächst um Ergonomie am Arbeitsplatz von Jakob und anschließend um lokale LLMs im Arbeitsalltag von Alex. Alex zeigte, wie lokale LLMs mit eigenen Notizen genutzt werden können, beispielsweise um Wissenslücken zu erkennen oder um Informationen wiederzufinden, ohne dass die Daten den eigenen Rechner verlassen. Parallel dazu stellte Max in seiner Session mit Open-Source-Datasets / FPGAs for local AI vor. Anschließend stärkten wir uns mit einem mexikanischen Mittagessen, bevor es mit der Diversity-Session weiterging.

In der Session zum Allyship-Entwicklungskompass zeigten Marcel, Ghazal und Philip, was es bedeutet, andere bewusst zu unterstützen, und wie sich dieses Engagement vom Aware Ally über den Active Ally bis zum Advocate Ally entwickeln kann. Wir lernten verschiedene Ansätze für den Arbeitsalltag kennen und tauschten uns in kleinen Gruppen über eigene Perspektiven und Erfahrungen aus.

Die Session machte deutlich, dass Vielfalt nicht allein durch gute Absichten entsteht. Entscheidend ist, einander zuzuhören, das eigene Verhalten zu reflektieren und Verantwortung im täglichen Miteinander zu übernehmen. Gerade weil unser Team weiter wächst, war dieser Austausch ein wertvoller Impuls für unsere gemeinsame Zukunft.

⚓ Abschlussrunde, Auflösung und Stadtführung

Zum Abschluss des inhaltlichen Programms fanden zwei parallele Sessions statt. Philip, Lars und Nico diskutierten den KI-Einfluss auf unsere Arbeitsweise und welche Fähigkeiten dabei wichtig bleiben. Parallel dazu gab Sascha in der Session „Microsoft Fabric für Dummys“ einen Einstieg in die Datenplattform.

Danach folgte der Abschluss, das Feedback zum Event und schließlich die Auflösung unseres Babyfoto-Rätsels: Das Team, das die meisten Kolleg:innen auf den Fotos richtig erkannt hatte, hatte gewonnen. Damit endete der offizielle Teil unseres Herbstevents.

Von den Kolleg:innen, die sich auf den Heimweg machten, verabschiedeten wir uns. Wer noch in Hamburg blieb, erkundete bei einer kurzen Stadtführung mit Philip und Mats die Stadt und erfuhr dabei einige interessante Fakten über Hamburg.

Nach der Stadtführung trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen in der Pizzeria Giovanni Rocco. In rustikal-italienischer Atmosphäre und bei guten Gesprächen blieb viel Zeit, die Eindrücke der vergangenen zwei Tage miteinander zu teilen und die gemeinsame Zeit zu genießen. Wer den Abend noch verlängern wollte, zog anschließend in die Bar Möwe Sturzflug auf der Reeperbahn weiter. Bei Drinks, guter Musik und netten Gesprächen klang unser Herbstevent entspannt aus.

Fazit und Ausblick auf das nächste Event

Zwei Tage in Hamburg liegen hinter uns – mit neuen fachlichen Impulsen, vielen Gesprächen und Momenten, die im Projektalltag so nicht entstehen. Ob beim gemeinsamen Tüfteln an der Kettenreaktion, in den Sessions oder beim Rätseln über Babyfotos: Wir haben voneinander gelernt und Kolleg:innen auch jenseits ihrer Projekte besser kennengelernt.

Danke an das Hamburger Orga-Team und auch an alle, die eine Session vorbereitet, Fragen gestellt, mitdiskutiert und die beiden Tage mitgestaltet haben. Wir nehmen viele Eindrücke mit an unsere Standorte zurück und freuen uns schon jetzt auf unser Wiedersehen beim Frühlingsevent 2027 in München!

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